Was tun bei Kiefergelenksbeschwerden

Was tun bei Kie­fer­ge­lenks­be­schwer­den?

Atlastherapie Ulm | Thomas Heiler | der Atlasexperte

Im Fal­le einer Atlas­fehl­stel­lung kommt es durch Druck auf die umge­ben­den Ner­ven und Gefä­ße sowie ins­be­son­de­re durch einen Zug auf die Rücken­marks­haut (Dura mater) zu Fehl­in­for­ma­tio­nen ans Gehirn, was zu ent­spre­chen­den loka­len Sym­pto­men, aber auch zu Beschwer­den in den angren­zen­den Gebie­ten und dem Inner­va­ti­ons­ge­biet der betrof­fe­nen Ner­ven füh­ren kann. Hier­zu zählt im Fal­le des Kie­fers neben dem Facia­lis- und dem Vagus­nerv vor allem der Tri­ge­mi­nus­nerv. Der Tri­ge­mi­nus­nerv hat Ursprungs­ker­ne auf Höhe der obe­ren Hals­wir­bel­säu­le (C1-C4), dem soge­nann­ten Nucleus tri­ge­mi­no­cer­vi­ca­lis. Über den Druck auf die Tri­ge­mi­nus­ner­ven­fa­sern bereits in der Hals­wir­bel­säu­le und auch über reflek­to­ri­sche Regel­krei­se kommt es bei einer Atlas­fehl­stel­lung zur Über­ak­ti­vi­tät der Kau­mus­ku­la­tur, die vom Tri­ge­mi­nus­nerv ver­sorgt wird. Folg­lich kommt es auch hier zu Ver­span­nun­gen der Kau­mus­ku­la­tur, zu Anpas­sungs­re­ak­tio­nen in Form von bin­de­ge­we­bi­gen bzw. fas­zia­len Ver­di­ckun­gen die­ser Mus­ku­la­tur und zu Fehl­stel­lun­gen des Unter­kie­fers, sodass Beschwer­den in den Kie­fer­ge­len­ken begüns­tigt oder gar aus­ge­löst wer­den kön­nen.

Vor allem, wenn par­al­lel eine Stö­rung des Bis­ses (Okklu­si­ons­stö­rung) vor­han­den ist, so beein­flus­sen sich die­se Okklu­si­ons­stö­rung, die Kie­fer­fehl­stel­lung und die Atlas­fehl­stel­lung gegen­sei­tig. Daher ist über die Kor­rek­tur des Atlas eine Durch­bre­chung des Teu­fels­krei­ses mög­lich, wenn die Ursa­che von der Atlas­fehl­stel­lung her­rührt, und die Kie­fer­fehl­funk­tio­nen kön­nen sich spon­tan ver­rin­gern oder sogar kom­plett auf­hö­ren. Soll­te die Ursa­che im Kie­fer­ge­lenk selbst, in der Okklu­si­ons­stö­rung oder gar einer wei­ter ent­fernt lie­gen­den Kör­per­re­gi­on lie­gen, so kann die Kor­rek­tur der Atlas­po­si­ti­on ggf. eine Ent­las­tung bewir­ken und den wei­te­ren Gene­sungs­pro­zess unter­stüt­zen und beschleu­ni­gen. Dies sieht man ins­be­son­de­re im Ver­lauf einer kie­fer­or­tho­pä­di­schen Behand­lung.

Wich­tig ist es in die­sem Fall unbe­dingt mit einem Zahn­arzt abzu­klä­ren, ob eine Schie­ne für die Zäh­ne benö­tigt wird. Durch die engen Zusam­men­hän­ge der obe­ren Hals­wir­bel­säu­le mit den Kie­fer­ge­len­ken und dem Biss ist es zu emp­feh­len, erst nach dem Anwen­den einer Atlas­kor­rek­tur eine Schie­ne oder eine Biss­he­bung zu machen. Spre­chen Sie hier mit Ihrem Zahn­arzt und/oder Kie­fer­or­tho­pä­den sowie Ihrem Manu­ather­peu­ten oder Osteo­pa­then.

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