Atlastherapie Ulm | Thomas Heiler | der Atlasexperte

Der Atlas

… und die Aus­wir­kun­gen einer Fehl­stel­lung

Der Atlas, unser ers­ter Hals­wirbel, ist ein neu­ro­lo­gi­scher Bestand­teil eines kom­ple­xen Sys­tems. Die wech­sel­sei­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Gehirn und dem Rest des Kör­pers kann durch eine mini­ma­le Ver­schie­bung des Atlas gestört wer­den, so dass ein neu­ro­lo­gi­sches Defi­zit ent­ste­hen kann. Bereits bei einer gerin­gen Ver­schie­bung des Atlas von sei­ner ana­to­misch-phy­sio­lo­gi­schen ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Posi­ti­on resul­tie­ren gra­vie­ren­de Aus­wir­kun­gen auf das Ske­lett, den Mus­kel­ap­pa­rat, das Kreis­lauf­sys­tem, das neu­ro­ve­ge­ta­ti­ve / para­sym­pa­ti­sche Sys­tem und gene­rell auf den gan­zen Kör­per. Die­se Ver­schie­bung kann schon seit Geburt vor­han­den sein (auch bei Kai­ser­schnitt­ge­bur­ten) und sich durch Trau­ma­ta, wie z.B. bei einem Schleu­der­trau­ma oder leich­tem Sturz / Schlag auf den Kopf, wei­ter ver­schlech­tern.

Für ein bes­se­res Ver­ständ­nis des Pro­blems ist es wich­tig, den Unter­schied zwi­schen sta­ti­scher und dyna­mi­scher Belas­tung zu ver­ste­hen. Ist der Kör­per in Bewe­gung, resul­tie­ren unter­schied­lich dyna­mi­sche Gewichts­ver­hält­nis­se und dies kann zu einer momen­ta­nen Kom­pres­si­on oder Ein­engung von Ner­ven­bah­nen und Blut­ge­fä­ßen füh­ren. Die­se Ein­wir­kung kann vor­über­ge­hend sein und ist für den Kör­per unpro­ble­ma­tisch, da die­ser frü­her oder spä­ter wie­der in den Ruhe­zu­stand gelangt. Die Reak­tio­nen oder Kom­pres­si­on ver­schwin­den also wie­der. Im Gegen­satz dazu wirkt die sta­ti­sche Belas­tung per­ma­nent auf den Hal­te- und Stützap­pa­rat. Wenn die­se Belas­tung stän­dig ungleich­mä­ßig und ein­sei­tig ist, bil­den sich Hal­tungs­schwä­chen, wel­che sich mani­fes­tie­ren kön­nen. Kon­ti­nu­ier­li­cher Druck auf Ner­ven und Blut­bah­nen füh­ren zu diver­sen Dys­funk­tio­nen.

Atlas­ver­schie­bung und Kör­per­hal­tung

Der Kopf ruht mit sei­nem Gewicht von ca. 4-6 kg auf dem Atlas. Mit einer gesun­den Wir­bel­säule in opti­ma­ler Posi­ti­on wird das Gewicht gleich­mä­ßig auf den Kör­per ver­teilt. Ein ver­scho­be­ner Atlas lässt den Kopf nicht mehr senk­recht auf der Wir­bel­säule lie­gen. Auf­grund die­ser Fehl­stel­lung ver­än­dert sich der Schwer­punkt des Kör­pers und es ent­steht ein Ungleich­ge­wicht von Kopf bis Fuß, mit mus­ku­lo-ske­letta­len Dys­funk­tio­nen als Fol­ge. Es kommt zu einer sta­ti­schen Fehl­hal­tung, wobei eine Kör­per­hälf­te mehr belas­tet wird als die ande­re. Teil­wei­se tre­ten Gewichts­un­ter­schie­de von bis zu 20 kg auf. Dies hat zur Fol­ge, dass Schmer­zen ver­häuft ein­sei­tig auf­tre­ten. Der ers­te Hals­wirbel beein­flusst folg­lich das Gleich­ge­wicht des Ske­letts und ist ver­ant­wort­lich für die Kör­per­hal­tung der Men­schen.

Die Fol­gen der Fehl­stel­lung

Sitzt der Kopf auf einem ver­scho­be­nen Atlas, so müs­sen die Augen ihre hori­zon­ta­le Stel­lung bei­be­hal­ten. Die Fehl­ro­ta­ti­on kann zu einer Ver­schie­bung des Axis, unse­rem zwei­ten Hals­wirbel, und folg­lich zu einer Mit­ver­dre­hung der gesam­ten Wir­bel­säule füh­ren. Als Kon­se­quenz sind Bän­der und Mus­keln stän­dig unter Anspan­nung und im ste­ti­gen Ver­such, die Schief­la­ge des Kop­fes zu kom­pen­sie­ren und damit die hori­zon­ta­le Aus­rich­tung wie­der her­zu­stel­len. Das führt zu einer Ver­krüm­mung der Wir­bel­säule. Die­ser kon­ti­nu­ier­li­che Stress führt zu einer ein­sei­ti­gen Ver­kramp­fung der Mus­keln mit ein­her­ge­hen­den Schmer­zen, beson­ders wenn die­se schwach und untrai­niert sind. Somit ent­ste­hen oft Nacken­ver­span­nun­gen, Span­nungs­kopf­schmerz, Migrä­ne, Schwin­del, Tin­ni­tus, Rücken­schmer­zen bis hin zu Band­schei­ben­vor­fäl­len, Knie- oder Hüft­schmer­zen und vie­lem mehr. Die Sym­pto­me sind sehr viel­sei­tig aus­ge­prägt und von Mensch zu Mensch ver­schie­den.

Mit der Kor­rek­tur des Atlas und den Ergän­zungs­the­ra­pi­en wie manu­el­le The­ra­pie, Kie­fer­ge­lenks­the­ra­pie oder auch Fas­zi­en­the­ra­pie, erzie­le ich sehr gute Ergeb­nis­se und vie­le Beschwe­ren ver­schwin­den gänz­lich nach nur einer Behand­lung.

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